DSGVO-Schmerzensgelder bei Hackerangriffen o.ä.

DSGVO-Schmerzensgelder bei Hackerangriffen o.ä.

Überall im Internet hinterlässt man Spuren. Viele Unternehmen haben Daten von ihren Nutzern, die sie keinesfalls verlieren sollten, z.B. Bankdaten oder Gesundheitsdaten.

Manchmal passiert aber eben gerade das doch. Diese Unternehmen haben ihre Daten nicht nach den Vorschriften der DSGVO gesichert, sodass es zu einem Hackerangriff kam. Oder noch schlimmer, das Unternehmen selbst hat nicht auf die Datensicherheit geachtet und die Daten falsch verschickt. In diesem Fall müssen die Unternehmen ihre Kunden davon benachrichtigen.

Haben Sie auch eine solche E-Mail bekommen? Ihre Daten sind weg und von dem Unternehmen kommt nur eine lapidare Entschuldigung? Sie wollen Schmerzensgeld für Ihre verlorenen Daten? Dann kontaktieren Sie uns und machen mit unserer Hilfe Ihre DSGVO-Schmerzensgelder geltend!

In der Tabelle unten sehen Sie, welche Schmerzensgelder Gerichte bereits bei Hackerangriffen zugesprochen haben:

Offenlegung von Bewerberdaten an einen Dritten und Verstoß gegen Art. 34 DSGVO1000€ LG Darmstadt, Urteil vom 26.05.2020 – 13 O 244/19
Unverschlüsselt und an falschen Empfänger versendete Gesundheitsdaten2000€OLG Düsseldorf, Urteil vom 28.10.2021 – 16 U 275/20
Unzulässige Verarbeitung von Vorstrafen der betroffenen Person5000€OLG Dresden, Urteil vom 30.11.2021 – 4 U 1158/21
Unrechtmäßige Weitergabe von Beschäftigtendaten (Stammdaten) durch Personalabteilung an Konzernmutter2000€LAG Hamm, Urteil vom 14.12.2021 – 17 Sa 1185/20
Hackerangriff auf gespeicherte Daten war möglich, keine ausreichenden technischen Schutzmaßnahmen2500€LG München I, Urteil vom 09.12.2021 – 31 O 16606/20
Weitergabe des Namens und der Adresse des Klägers an ein ärztliches Abrechnungszentrum ohne dessen Einwilligung1500€AG Pforzheim, Urteil vom 27.01.2022, Az. 2 C 381/21
Versehentliche Versendung von Kontoauszügen an Dritten500€OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 14.04.2022 – 3 U 21/20
Daten waren für Dritte zugänglich1200€LG Köln, Urteil vom 18.05.2022, 28 O 328/21

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