Sonstige DSGVO-Schmerzensgelder

Sonstige DSGVO-Schmerzensgelder

Sie haben Ihr Problem nicht gefunden? Das macht nichts. Es gibt so viele verschiedene Arten, gegen die DSGVO zu verstoßen, dass sich nicht alle eingruppieren lassen.

Das heißt aber nicht, dass es deswegen kein Schmerzensgeld gibt! Im Gegenteil, so kommen etwa Verstöße gegen das Auskunftsrecht der DSGVO besonders häufig vor, meist wird dafür ein Schmerzensgeld von 500€ pro Monat als angemessen erachtet. Ebenfalls häufige Fälle sind Falschmeldungen an die Schufa.

Es gibt jedoch auch ungewöhnliche Fälle, die sich einfach nicht in Kategorien fassen lassen – wie die Geschichte von einer Mahnung für eine Schönheits-OP, die an den Arbeitgeber versendet wurde. Diese und viele weitere Fälle finden Sie in der Tabelle unten.

Ihr Fall ist auch da nicht dabei? Kein Problem, kontaktieren Sie uns und wir klären mit Ihnen, ob in Ihrem Fall Chancen auf DSGVO-Schmerzensgelder bestehen!

Je Monat verspätete Auskunft und je inhaltlichem Mangel der Auskunft500€ArbG Düsseldorf, Urteil vom 05.03.2020 – 9 Ca 6557/18
Je Monat verspäteter Auskunft500€ArbG Neumünster, Urteil vom 11.08.2020 (1 Ca 247 c/20)
Mahnung für Schönheits-OP-Rechnung nicht an Patient sondern an deren Arbeitgeber versandt1200€OLG Frankfurt, Beschluss 05.12.2019 – 8 U 164/19
Veröffentlichung von Gesundheitsdaten4000€
AG Pforzheim, Urteil vom 25.03.2020 – 13 C 160/19
Unzulässige Meldung an Auskunftei1000€LG Lüneburg, Urteil vom 14.07.2020 – 9 O 145/19
Nichtlöschung von Daten auf einem wiederaufbereiteten Laptop800€AG Hildesheim, Urteil vom 05.10.2020 – 43 C 145/19 
Rechtswidrige Einmeldung bei der Schufa5000€
LG Mainz, Urteil vom 12.11.2021, 3 O 12/21
Auskunft nach DSGVO verspätet (Fristverlängerung erst nach Ablauf der Monatsfrist beantragt)1250€LAG Niedersachsen, Urteil vom 22.10.2021 – 16 Sa 761/20
Weitergabe des Namens und der Adresse des Klägers an ein ärztliches Abrechnungszentrum ohne dessen Einwilligung1500€AG Pforzheim, Urteil vom 27.01.2022, Az. 2 C 381/21

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